Gut gemacht!
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Noch mal langsam zum Mitschreiben… – emathion’s Tohuwabohu
Nette Idee
per twitter via: @helmi
Die Grünen in Remscheid und twitter
Na nu? Da hat wohl mal jemand zu schnell auf Abschicken geklickt. Immerhin noch germerkt. Aber ist schon ein schöner Faux pas. Da müsste der Verfasser selbst auch schon fast wegen parteischädigedem Verhalten ausgeschlossen werden. Der der Grünen versteht sich.
Pappkameraden in Radevormwald
Die SPD Radevormwald hat sich mal etwas ganz “Pfiffiges”, so Dietmar Stark (SPD), ausgedacht. Auch vor unserem Haus steht einer dieser, übrigens sehr hochwertig gemachten Aufstellern. Ein Hingucker sind sie auf jeden Fall, würde mich allerdings sehr wundern, wenn das seitens CDU und FTP, unkommentiert bliebe.
Auch den RGA kann man an dieser Stelle nicht ganz unparteiisch und kommentiert die Sache so:
“Wenn Ihnen in den kommenden Wochen ein Pappkamerad in Radevormwald begegnet, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Sozialdemokraten.”
Blick von unserer Haustür.
Im Hintergrund Dr. Wilfried Pesch, der mich sofort angesprungen hat als ich das Foto machte. Nach dem 20minütigen Gespräch muss ich meine Meinung über Herrn Pesch allerdings doch leicht revidieren. Im Gespräch machte er keinen so gestörten Eindruck, wie in der Presse vermitelt wird. Wobei – der entsteht doch hauptsächlich durch seine Leserbriefe?! Sein großes Vorbild ist Bürgermeister Uwe Ufer aus Hückeswagen, der die Stadt tatsächlich weit voran gebracht hat.
Pesch sieht sich als unparteiischen Manager, der bei allen Fraktionssitzungen der Parteien dabei sein will, um dann vermittelnd tätig zu werden. Insbesondere legt er großen Wert auf den Wollen zur Wirtschaftlichkeit und den gesunden Menschenverstand. Ob dies beides im Rat der Stadt Radevormwald vorhanden ist, möchte ich allerdings bezweifeln.
Schade, dass die AL den Wahlkampf nicht so professionell wie die SPD betreiben kann und auch sonst, was das Organisatorische betrifft, nicht wirklich aus den Füßen kommt. Vielleicht müsste man denen mal ein bisschen unter die Arme greifen.
Geht nicht wählen! Geh nicht raus!
Es handelt sich um einen viralen Spot, der die Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit anprangern soll, erklärt der Think-Tank Politik-digital als Initiator der Kampagne auf Anfrage. Dass davon im Film aber mit keinem Wort die Rede ist, dazu wollen die Macher derzeit nicht Stellung nehmen. „Mehr dazu gibt es auf einer Pressekonferenz am kommenden Dienstag in Berlin, an der unter anderen auch Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer teilnehmen wird”, sagt Stefan Gehrke, Geschäftsführer von Politik-digital. Es soll wohl einen Überraschungsmoment geben. [1]
Ach so, dann ist ja gut. Ich hatte schon Angst, der Spot sollte sich einfach von den Machern unkommentiert verbreiten.
Der amerikanische Spot, der dem ganzen als Vorbild diente, löste die Situation am Ende des Spots jedoch auf. Kennt man den “Don’t vote”-Spot nicht, schweben einem nach dessen Genuss, doch einige Fragezeichen über’m Kopf. Meinen die das jetzt ernst? Als ich den Spot das erste Mal sah, hatte zumindest jemand “Achtung Ironie” dazugeschrieben. Warum läuft bei den Großen, wenn die etwas “viral” machen, das so oft schief? Ich erinnere mich da an den Microsoft IE8-Spot.
„Das Video richtet sich an junge Wähler – und die verstehen das“, sagte Tölle im Gespräch mit Handelsblatt.com. Dass die eigentliche Botschaft erst im zweiten Film folgt, hält er allerdings für nicht allzu günstig. „Die Missverständnisse könnten überwiegen“, räumt Tölle ein. Doch für die Wählermobilisierung müssten auch Wagnisse eingegangen werden. [1]
Und die verstehen das? Offensichtlich bin ich zu alt. Die Zielgruppe muss also so um die 18 Jahre alt sein. ;)
[1] http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mister-tagesschau-geht-nicht-…
Die großartige Reaktion von Spreeblick et al. auf das “Nicht wählen”-Video:










