Und wer bestimmte Entwicklungen im Internet fürchtet, sagt inzwischen lieber Google statt Netz. [...] Neue Wettbewerber um Aufmerksamkeit Ursache dafür ist aber nicht ein vermeintliches “Meinungsmonopol” Googles im Internet, sondern die enorme Vielfalt an Medienangeboten mit ganz unterschiedlicher Meinung im Web. Klassische Medien haben online ganz neue Wettbewerber beim Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer: soziale Netzwerke, Video- und Fotosammelportale, Blogs – und eben Suchmaschinen, die all das auffindbar machen. [...] Diese Angebotsvielfalt im Web stellt das Konzept des professionellen Journalismus allerdings bislang nicht in Frage. Es gibt Nachfrage nach Angeboten, die jeden Tag, zu jeder Uhrzeit mit verlässlicher Aktualität und Qualität Journalismus bieten.http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html Mal eine erstaunlich gute Analyse des Sachverhalts von Spiegel Online.
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Wired: Balance your Media Diet
http://www.wired.com/culture/lifestyle/magazine/17-08/by_media_diet
(via: http://www.facebook.com/jkleske)
Ich finde es erstaunlich, dass der durchschnittliche Amerikaner neun Stunden am Tag vor dem Bildschirm verbringt. Die meiste Zeit davon vor dem Fernseher. Ich meine, natürlich verbringe ICH mehr als neun Stunden vor dem Bildschirm, aber ich betrachtete mich bisher immer als Sonderfall. Wobei ich die Zeit komplett vor dem Rechner verbringe. Fernsehen gibt es bei uns nicht.
Aber hallo? Neun Stunden? Arbeiten die denn nicht? Haben die keine Freunde? Müssen die nicht auch mal essen und schlafen und einkaufen?
Immerhin ist es lobenswert, dass die Wired sich der Sache annimmt und Wege aufzeigt, wie die Medienzeit, wenn es denn schon soviel sein muss, auch sinnvoll genutzt werden kann. Gute Sache und eine schöne Grafik allemal.
Einzigartige Medienanalyse: Wie der Rhythmus der Nachrichten entsteht – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft
Wie schnell wird eine Nachricht zur Top-Meldung, wann verschwindet sie wieder? Forscher haben eine einzigartige Studie vorgelegt: Drei Monate lange verfolgten sie Millionen Artikel anhand markanter Zitate. So erfassten sie den Puls der Medien – mit überraschenden Ergebnissen.
